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Du hast die Wahl...

Am 30.08.2019 war es soweit: Die Juniorwahl stand vor der Tür. Dieses Mal sollte der Brandenburger Landtag gewählt werden. Da viele unserer Schüler noch nicht 16 Jahre alt sind, bekamen sie durch die Juniorwahl einen Einblick, wie das Wahlprinzip funktioniert. Hier darf jeder wählen!
Um 8 Uhr morgens trafen sich dann die Wahlhelfer, der Wahlvorstand, Frau Schönefeld und Herr Freutel in der Aula. Die vier Wahlhelfer nahmen an den jeweiligen Tischen Platz und bekamen eine Einweisung von Herrn Freutel und Frau Schönefeld. Die Aufgaben waren klar verteilt und es konnte losgehen. Ein paar Minuten nach acht kam die erste Klasse herein. Das Prinzip war bei jeder Klasse gleich: Die Klasse kommt herein und teilt sich auf zwei Tische auf. Jeder Schüler sagt seinen Namen bei den Wahlhelfern an, gibt seine Wahlbenachrichtigung ab und bekommt dann einen Wahlzettel. (Bilder 1&2)
Mit diesem konnte man dann in die Wahlkabine gehen und seine Stimme/ Stimmen abgeben. (Bild 3) Man konnte sich entscheiden:
 Man gibt nur die Erststimme ab und wählt einen direkt gewählten Kandidat, der in den Landtag einziehen soll.
 Man gibt nur die Zweitstimme ab und wählt damit eine Partei.
 Man gibt beide Stimmen ab.
Manche haben wohl nicht richtig aufgepasst, wie man einen Wahlzettel ausfüllt, denn es gab auch einige ungültige Stimmen. Da müssen die Politiklehrer beim nächsten Mal wohl besser erklären (oder die Schüler besser aufpassen...)
Nachdem man seine Kreuze auf dem Wahlzettel gemacht hatte, musste man seinen Zettel einmal in der Mitte falten und in die Wahlurne schmeißen. (Bilder 5&6)
Nach und nach kamen immer mehr Klassen, die wählen wollten. Die 7. bis 10. Klassen kamen noch im Klassenverband und entkamen so ein paar Minuten vom „richtigen Unterricht“. Trotzdem *leider* 10 Minuten vom Unterricht verloren gingen, mussten sich die Schüler mit wichtigen politischen Entscheidungen auseinandersetzen. Die Schüler der Oberstufe durften in den Pausen oder in ihren Freistunden beliebig wählen kommen. Zu manchen Zeitpunkten kamen mehrere Klassen gleichzeitig und die Wahlhelfer hatten ganz schön Stress, doch zu manchen Zeitpunkten verlief es ruhiger. Dann hatten die Helfer Zeit, um eine Pause zu machen. Die Pause konnten sie beispielsweise damit verbringen, die mitgebrachte Schokolade von Herrn Freutel zu essen oder sich an den neuen Kugelschreibern zu erfreuen, die Frau Schönefeld organisierte. Zwischendurch kam der Wahlvorstand immer mal runter, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Es kam sogar die Presse und hat Fotos gemacht!
Dann mussten die Stimmen ausgezählt werden. Es musste gezählt werden, wie viele Leute wählen waren, wie viele wahlberechtigt waren, wie hoch die Wahlbeteiligung war, wie viele Stimmen welche Partei hatte, wie viele Stimmen gültig oder ungültig waren und wie viel Prozent der Wähler, welche Partei gewählt hatten. Nach über einer Stunde war dann alles ausgezählt, sortiert, aufgeschrieben und überprüft. (Bilder 7,8&9)
Die Ergebnisse waren klar: Wolfgang Freese (Grüne) war bei der Erststimme der klare Favorit. Mit 33,61% bekam er mehr als ein Drittel aller Stimmen. Zweitstärkste war Gabriele Köhler (AfD) mit 12,58%, dicht gefolgt von Sven Deter (CDU) mit 12,16% der Stimmen.
Bei der Zweitstimme hatten wieder die Grünen die Nase vorn. Dieses Mal mit 31,55% aller Stimmen. Als nächstes kam nun die Tierschutzpartei mit 14% und die AfD schloss sich an mit 12,58% der Stimmen. Damit lag unsere Schule ziemlich im Durchschnitt Brandenburgs. Wir können uns also freuen: Wir sind total normal und durchschnittlich!
Nur unsere Wahlbeteiligung war höher als der Durchschnitt. An unserer Schule betrug sie 80,83%, während sie in ganz Brandenburg nur bei 76,7% lag. Jetzt haben wir erst einmal fünf Jahre Ruhe, bis es wieder heißt: „Die Landtagswahlen stehen vor der Tür.“ (Bild 10)

Herr Freutel

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